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Neu im woba RadStudio: Titanrahmen von Seven Cycles
Warum Titan?
Titan hat wie alle anderen Materialien, die im Fahrradbau verwendet werden, Vor- und Nachteile. Zu den Nachteilen zählen unter anderen die extrem energieaufwändige Gewinnung des Rohstoffes und die sehr zeitintensive Weiterverarbeitung. Außerdem sind Rahmen aus Titan schwerer als solche aus Carbon oder Aluminium.
Diese Nachteile werden unserer Meinung nach allerdings durch die Vorteile, die dieses Material bietet, mehr als aufgehoben. Als wichtigster Punkt wäre da die enorme Robustheit und Korrosionsbeständigkeit von Titan - nicht umsonst bieten fast alle Hersteller von Titanrahmen eine lebenslange Garantie. Anders als Aluminium oder Carbon, neigt Titan nicht zu spontanen Brüchen. In der Regel geht einem Bruch von Titan eine deutliche plastische Verformung voraus. Zur Korrosionsbeständigkeit gibt es nur zu sagen, dass Titan bis zu einer Temperatur von 600° eigentlich allen relevanten Salzen und Säuren widersteht. Außerdem haben Titanrahmen in unseren Augen ( bzw. Ohren ) den großen Vorteil „ leise“ zu sein, das heißt, die durch den Antrieb entstehenden Geräusche werden besser gedämpft und die Neigung zu Verspannungsknacken ist deutlich geringer, als bei Alu oder Carbon.
Zu guter Letzt, aber für uns fast das wichtigste Argument für Titan: Dieses Material ist einfach zeitlos schön und wertbeständig. Ein Rahmen aus Titan veraltet nicht - er bekommt vielleicht die eine oder andere Schramme ab, aber selbst wenn er eines Tages unansehnlich geworden sein sollte, lässt er sich mit relativ wenig Aufwand wieder in den Ursprungszustand versetzen.
Warum Seven Cycles?
Die ersten Titanrahmen auf dem Markt, die nach deutlich mehr als nach ambitionierter Bastelarbeit aussahen, stammten von der Firma Merlin. Heute selbstverständliche Dinge, wie z.B. oversized Rohrsätze, S-Bend Sitz- und Kettenstreben, konifizierte Rohre oder größenspezifische Rohrsätze, gehen auf den damaligen Merlin Mitarbeiter Rob Vandermark zurück. 1995 allerdings verließ Rob Vandermark Merlin, da man hier seinen fortschrittlichen Ideen nicht mehr zu folgen vermochte. 1997 gründete Vandermark dann gemeinsam mit drei anderen Merlin Mitarbeitern, die Firma Seven Cycles. Vandermarks Idee war, nur noch das zu produzieren, was der Kunde benötigt. Das heißt, der Kunde steht absolut im Mittelpunkt. Hierbei geht es ihm aber nicht nur darum, einen Rahmen so zu fertigen, dass er genau auf die Maße des Kunde abgestimmt ist - das machen andere schließlich auch - sondern es gehen auch Parameter, wie z.B. die gewünschte Wendigkeit, der Komfort, die Steifigkeit und das Gewicht des zukünftigen Rades, sowie eventuelle körperliche Beeinträchtigungen des Fahrers in die Konstruktion ein. Das Ergebnis ist ein hundertprozentig auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmter Rahmen - und das macht Seven in unseren Augen so einmalig.
Mehr zu Seven Cycles gibt es auf www.supermario-sports.de.
